Aktuelles

Zwei Ankündigungen: STURM (9.10.22) und EMMAS SCHWESTERN (29.1.23)

1. Aufführung des Projektstücks „STURM“

Der Streit, den Prospera und ihre Schwester Antonia austragen, führt zu einem unaufhaltsamen tiefen Riss in ihrer Lebensführung: Zuneigung schlägt in Hass um, Nähe in alles verfremdende Distanz.
Prospera gerät in eine magische Welt, deren Gesetze und Geister sie für sich zu nutzen versteht – 
gelangt die erneute Konfrontation mit Antonia dadurch in eine neue Spur?

Vier Studentinnen unterschiedlicher Sparten entwickelten frei nach Shakespeare in einer märchenhaft angelegten Inszenierung das Ringen um Selbstbehauptung, Liebe und Macht.

Einladungstrailer zu diesem Projekt:

Es spielen:
Prospera – Jasmin Özbek
Antonia – Natalija Mihailovic
Caliba – Katharina Keite
Aria – Clara Kirchner (neu besetzt)

Projektleitung: Christine Steinberg



2. Ein neues Projekt beginnt:

EMMAS SCHWESTERN
ein Generationen verbindendes Projekt mit Elementen des Tanz- und Bewegungstheaters in alternativer Auseinandersetzung mit dem Schicksal der „Madame Bovary“:

1848 setzte die 26jährige Delphine Delamare, Gattin des Landarztes, im normannischen Örtchen Ry mit Rattengift ihrem Leben ein Ende. In der Lokalzeitung erschien eine Notiz, die den Selbstmord vertuschte: Tragischerweise habe sie bei der Zubereitung eines Desserts Zucker mit Arsenik verwechselt …

Gustav Flaubert griff die Nachricht auf und formte sie – skandalumwittert – zu seinem weltberühmten Roman „Madame Bovary“, der in ganz Europa Vorbild für literarische Schilderungen der gesellschaftlichen Situation der Frau im 19. Jahrhundert wurde.

Sehen Sie hier eine Einführung in die Thematik und den Handlungsort des Romans:

In unserem Projekt suchen und finden wir Alternativen zur Sichtweise Emmas und den Umständen ihres Schicksals. Alle Teilnehmerinnen schlüpfen in die Figur der Madame Bovary und tragen durch viele Altersstufen zum Ausdruck ihres facettenreich werdenden Charakters bei. Alle männlichen Teilnehmenden repräsentieren Rollenpositionen aus Emmas Umfeld.

Wir nutzen für unsere Szenen Methoden und Elemente des Tanz- und Bewegungstheaters und
setzen mit unserer Ausstattung einen auch historischen Akzent. Die Kostüme entstehen in meinem Atelier.

Wir führen das entstehende Projektstück am 29. Januar 2023 um 18 Uhr auf
im Theater in der Marschnerstraße/Hamburg.
Weitere Informationen folgen in Kürze.

Für alle Fragen rund um das Projekttheater Steinberg kontaktieren Sie mich gern

mit herzlichem Gruß
Christine Steinberg